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Finanzbildung

Datenerfassungsrichtlinie

Diese Richtlinie erklärt ausführlich, wie wir bei Isorakynelion Informationen über Websitebesucher sammeln und verarbeiten. Transparenz steht für uns an erster Stelle, weshalb wir jeden Aspekt unserer Datenerfassungspraktiken offenlegen möchten. Unsere Bildungsplattform nutzt verschiedene Technologien, um Ihnen ein optimales Lernerlebnis zu bieten – doch Sie sollten genau verstehen, welche Daten dabei erfasst werden und zu welchem Zweck.

Bildungsplattformen unterscheiden sich grundlegend von anderen Webseiten, weil sie persönliche Lernfortschritte dokumentieren und individuelle Bildungswege unterstützen müssen. Das erfordert naturgemäß eine gewisse Datenverarbeitung. Wir haben uns verpflichtet, nur die Informationen zu sammeln, die tatsächlich notwendig sind, um Ihnen hochwertige Bildungsinhalte bereitzustellen und Ihre Lernerfahrung kontinuierlich zu verbessern.

Technologieeinsatz auf unserer Plattform

Moderne Bildungsplattformen funktionieren nicht ohne bestimmte Tracking-Mechanismen – das ist eine technische Realität. Wenn Sie sich durch Kurse bewegen, Videos ansehen oder Übungen absolvieren, muss das System diese Aktivitäten registrieren, sonst könnten wir Ihren Fortschritt nicht speichern oder personalisierte Lernempfehlungen aussprechen. Die verschiedenen Tracking-Technologien erfüllen dabei unterschiedliche Funktionen, von denen einige absolut notwendig sind, während andere eher der Optimierung dienen.

Wir kategorisieren unsere Technologien in mehrere Bereiche, wobei jede Kategorie einem spezifischen Zweck dient. Diese Einteilung hilft Ihnen zu verstehen, welche Technologien Sie ablehnen können, ohne dass die Plattform ihre Grundfunktionalität verliert, und welche wirklich essentiell sind. Manche Technologien arbeiten im Hintergrund, ohne dass Sie davon etwas bemerken, während andere direkt Ihr Nutzererlebnis beeinflussen.

Notwendige Technologien

Bestimmte Funktionen lassen sich technisch nicht realisieren, wenn wir nicht zumindest minimale Informationen über Ihre Sitzung speichern. Stellen Sie sich vor, Sie loggen sich ein, navigieren zu einem Kurs, und bei jedem Seitenwechsel würde das System Sie wieder abmelden – genau das würde ohne Session-Management passieren. Diese notwendigen Technologien stellen sicher, dass Sie eingeloggt bleiben, dass Ihr Warenkorb seine Inhalte behält, und dass Sicherheitsmechanismen funktionieren.

Auf Bildungsplattformen sind diese Technologien besonders wichtig, weil sie garantieren, dass Prüfungsergebnisse korrekt zugeordnet werden, dass Kursfortschritte nicht verloren gehen, und dass Sie dort weitermachen können, wo Sie aufgehört haben. Ohne diese Basistechnologien wäre es unmöglich, mehrere Lernende gleichzeitig zu verwalten oder personalisierte Lernpfade anzubieten. Die gespeicherten Informationen sind dabei auf das absolute Minimum beschränkt – typischerweise nur eine Sitzungskennung und grundlegende Sicherheitstokens.

Leistungsmessung und Analyse

Wir möchten natürlich wissen, wie gut unsere Bildungsinhalte funktionieren und wo Lernende auf Schwierigkeiten stoßen. Performance-Tracking-Technologien sammeln aggregierte Daten darüber, welche Kurse besonders beliebt sind, wo Studierende abbrechen, und wie lange einzelne Lektionen im Durchschnitt dauern. Diese Informationen fließen direkt in die Verbesserung unserer Kurse ein – wenn wir beispielsweise feststellen, dass 70% der Teilnehmer bei einer bestimmten Übung aussteigen, wissen wir, dass wir dort nachbessern müssen.

Die Messung läuft meist über spezialisierte Tools, die Seitenaufrufe, Verweildauer und Interaktionsmuster aufzeichnen. Dabei interessiert uns weniger, was einzelne Personen tun, sondern vielmehr das Gesamtbild. Solche Analysen zeigen uns auch technische Probleme – etwa wenn eine Videolektion auf bestimmten Geräten nicht richtig lädt oder wenn Download-Zeiten zu lang sind. Durch diese kontinuierliche Überwachung können wir die Plattformgeschwindigkeit optimieren und sicherstellen, dass Inhalte zuverlässig ausgeliefert werden.

Funktionale Erweiterungen

Über das Notwendige hinaus gibt es Technologien, die Ihren Komfort erheblich steigern, ohne zwingend erforderlich zu sein. Funktionale Technologien merken sich Ihre bevorzugte Sprache, Schriftgröße oder ob Sie Untertitel bei Videos aktiviert haben möchten. Diese Präferenzen werden lokal gespeichert, sodass Sie nicht bei jedem Besuch alles neu einstellen müssen – das spart Zeit und macht die Nutzung deutlich angenehmer.

Auf Lernplattformen können funktionale Technologien auch speichern, ob Sie lieber Theorie oder praktische Übungen bevorzugen, welche Themenbereiche Sie besonders interessieren, oder in welcher Reihenfolge Sie Kursmaterialien bearbeiten möchten. Manche Lernende bevorzugen kompakte Zusammenfassungen, andere ausführliche Erklärungen mit vielen Beispielen – solche Präferenzen lassen sich durch funktionale Technologien berücksichtigen. Das System passt sich Ihrem Lernstil an, statt Sie zu zwingen, sich dem System anzupassen.

Personalisierung und Anpassung

Die fortgeschrittenste Kategorie umfasst Technologien zur Personalisierung, die aktiv versuchen, Inhalte auf Ihre individuellen Bedürfnisse zuzuschneiden. Basierend auf Ihren bisherigen Kursaktivitäten, absolvierten Übungen und Interessensgebieten schlägt das System passende weiterführende Kurse vor oder empfiehlt zusätzliche Lernressourcen. Diese Personalisierung kann erstaunlich präzise werden – etwa wenn das System erkennt, dass Sie bei mathematischen Konzepten visuelle Darstellungen bevorzugen und Ihnen daher verstärkt Videoinhalte statt Textlektionen anbietet.

Solche personalisierten Erfahrungen erfordern naturgemäß eine detailliertere Datenverarbeitung, da das System Muster in Ihrem Lernverhalten erkennen muss. Die Algorithmen analysieren, welche Themen Sie schnell verstehen und wo Sie mehr Übungszeit benötigen, um dann das Schwierigkeitsniveau entsprechend anzupassen. Manche Lernende empfinden das als enormen Mehrwert, andere bevorzugen einen standardisierten Ansatz – deshalb können Sie diese Kategorie in den Einstellungen deaktivieren, wenn Sie möchten.

Zusammenspiel der verschiedenen Systeme

Die verschiedenen Tracking-Kategorien arbeiten nicht isoliert, sondern bilden ein integriertes Datenökosystem. Notwendige Technologien schaffen die Grundlage, auf der funktionale und analytische Systeme aufbauen können. Wenn Sie beispielsweise einen Kurs starten, registriert die notwendige Technologie Ihre Sitzung, funktionale Technologien laden Ihre gespeicherten Präferenzen, Performance-Tools messen die Ladezeit, und Personalisierungssysteme bereiten passende Empfehlungen vor.

Dieses Zusammenspiel ermöglicht ein nahtloses Lernerlebnis, bei dem alle Komponenten harmonisch ineinandergreifen. Die Herausforderung besteht darin, diese Komplexität für Sie als Nutzer unsichtbar zu machen – Sie sollen sich auf das Lernen konzentrieren können, während die Technologie im Hintergrund dafür sorgt, dass alles reibungslos funktioniert. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass dieser technische Komfort nicht auf Kosten Ihrer Privatsphäre geht.

Ihre Kontrollmöglichkeiten und Einschränkungen

Sie haben umfassende Rechte bezüglich der Verarbeitung Ihrer Daten, und diese Rechte sind nicht nur theoretischer Natur. Die Datenschutz-Grundverordnung und andere anwendbare Gesetze geben Ihnen konkrete Werkzeuge an die Hand, mit denen Sie bestimmen können, welche Daten erfasst werden dürfen. Das schließt das Recht ein, der Verarbeitung zu widersprechen, gespeicherte Daten einzusehen, Korrekturen zu verlangen oder die Löschung Ihrer Informationen zu fordern.

Allerdings gibt es praktische Grenzen – wenn Sie alle Tracking-Technologien ablehnen, kann die Plattform nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren. Das ist vergleichbar mit einem Auto, bei dem Sie das Lenkrad ablehnen und sich dann wundern, dass es nicht mehr steuerbar ist. Manche Datenverarbeitungen sind rechtlich als "berechtigtes Interesse" gedeckt, besonders wenn sie für die Vertragserfüllung notwendig sind – also damit wir Ihnen die gebuchten Kurse überhaupt bereitstellen können.

Browser-Einstellungen anpassen

Die meisten modernen Browser bieten integrierte Datenschutzkontrollen, mit denen Sie Tracking einschränken können. Bei Chrome finden Sie diese unter Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Cookies und andere Websitedaten, wo Sie zwischen verschiedenen Stufen wählen können. Firefox bietet unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit einen erweiterten Tracking-Schutz, der automatisch viele Tracking-Elemente blockiert. Safari-Nutzer können unter Einstellungen > Datenschutz die intelligente Tracking-Prävention aktivieren, die websiteübergreifendes Tracking unterbindet.

Edge-Browser haben ähnliche Optionen unter Einstellungen > Datenschutz, Suche und Dienste, mit drei vordefinierten Schutzstufen von einfach bis streng. Diese Browser-Einstellungen sind effektiv, können aber auch dazu führen, dass manche Websites nicht mehr richtig funktionieren – Sie müssen dann möglicherweise für bestimmte Seiten Ausnahmen definieren. Bedenken Sie, dass diese Einstellungen global für alle Websites gelten, nicht nur für unsere Plattform.

Plattformeigene Präferenzeinstellungen

Wir bieten Ihnen ein Präferenzcenter direkt auf der Plattform, das detaillierte Kontrolle über verschiedene Tracking-Kategorien ermöglicht. Dieses Center erreichen Sie über das Zahnradsymbol in Ihrem Profil oder über den Link in der Fußzeile jeder Seite. Dort sehen Sie transparente Auflistungen aller verwendeten Technologien, sortiert nach Kategorien, mit der Möglichkeit, jede einzelne zu aktivieren oder zu deaktivieren.

Anders als Browser-Einstellungen, die pauschal arbeiten, erlaubt unser Präferenzcenter nuancierte Entscheidungen. Sie könnten beispielsweise Personalisierung ablehnen, aber Performance-Tracking akzeptieren, weil Sie uns helfen möchten, die Plattform zu verbessern, ohne dass Ihre persönlichen Präferenzen gespeichert werden. Diese Einstellungen werden respektiert und gelten dauerhaft für Ihr Konto, bis Sie sie ändern.

Auswirkungen auf die Funktionalität

Wenn Sie notwendige Technologien ablehnen, werden grundlegende Funktionen nicht mehr verfügbar sein – Sie können sich nicht einloggen, keine Kurse absolvieren und keine Zertifikate erwerben. Das ist keine Schikane unsererseits, sondern technische Notwendigkeit. Performance-Tracking zu deaktivieren hat kaum spürbare Auswirkungen auf Ihre Nutzung, macht es für uns aber schwieriger, Probleme zu identifizieren und die Plattform zu verbessern.

Ohne funktionale Technologien müssen Sie bei jedem Besuch Ihre Präferenzen neu einstellen – Sprache, Schriftgröße, Videountertitel und ähnliches wird nicht gespeichert. Personalisierung abzulehnen bedeutet, dass Sie generische Kursempfehlungen erhalten statt maßgeschneiderter Vorschläge basierend auf Ihrem Lernverhalten. Manche Lernende empfinden das als Befreiung von algorithmischer Filterung, andere vermissen die Komfortfunktionen.

Alternative Datenschutzmaßnahmen

Es gibt Mittelwege zwischen totaler Überwachung und kompletter Funktionsunfähigkeit. Sie können Browser-Erweiterungen wie Privacy Badger oder uBlock Origin nutzen, die gezielt Tracker blockieren, während sie essentielle Funktionen durchlassen. Diese Tools sind intelligenter als pauschale Browser-Einstellungen und unterscheiden zwischen notwendigen Ressourcen und reinem Tracking.

VPN-Dienste bieten eine weitere Schutzschicht, indem sie Ihre IP-Adresse verschleiern, was geografisches Tracking erschwert. Manche Browser bieten einen Private-Modus, der keine lokalen Speicherungen vornimmt – allerdings müssen Sie sich dann bei jedem Start neu einloggen und verlieren alle Präferenzen. Die beste Balance erreichen Sie wahrscheinlich durch Kombination unserer plattformeigenen Einstellungen mit moderaten Browser-Schutzmaßnahmen.

Informierte Entscheidungen treffen

Die Herausforderung besteht darin, eine informierte Balance zwischen Datenschutz und Nutzungserlebnis zu finden. Totale Datenminimierung führt zu einer spartanischen, unpersönlichen Plattform ohne Komfortfunktionen. Umgekehrt ermöglicht vollständiges Tracking ein hochgradig personalisiertes Lernerlebnis, kostet aber Privatsphäre. Ihre ideale Einstellung hängt von persönlichen Prioritäten ab.

Wir empfehlen, mit moderaten Einstellungen zu starten und dann schrittweise anzupassen – wenn Ihnen bestimmte Features fehlen, können Sie Tracking für diese Bereiche aktivieren. Experimentieren Sie ruhig mit den Einstellungen, Sie können jederzeit zurückwechseln. Das Wichtigste ist, dass Sie bewusste Entscheidungen treffen, statt einfach die Standardeinstellungen zu akzeptieren oder aus Unsicherheit alles zu blockieren.

Zusätzliche Verarbeitungsdetails

Ergänzende Bestimmungen

Über die bereits beschriebenen Praktiken hinaus gibt es weitere Aspekte unserer Datenverarbeitung, die Sie kennen sollten. Die Aufbewahrungsfristen variieren je nach Datentyp – Sitzungsdaten werden nach Ablauf Ihrer Session gelöscht, Lernfortschritte speichern wir solange Ihr Konto aktiv ist, und gesetzlich vorgeschriebene Daten wie Rechnungsinformationen müssen wir zehn Jahre aufbewahren. Nach Ablauf dieser Fristen erfolgt automatische Löschung, es sei denn, besondere rechtliche Gründe sprechen dagegen.

Unsere Sicherheitsmaßnahmen umfassen Verschlüsselung bei der Übertragung mittels TLS-Protokoll, verschlüsselte Datenbankenspeicherung, regelmäßige Sicherheitsaudits durch externe Experten und strikte Zugangskontrollen mit Zwei-Faktor-Authentifizierung für Mitarbeiter. Wir befolgen den Grundsatz der Datenminimierung konsequent – wenn wir eine Funktion ohne bestimmte Daten realisieren können, werden diese Daten nicht erfasst. Das bedeutet konkret, dass wir beispielsweise keine Gesundheitsdaten sammeln, keine Standortdaten über das für die Spracheinstellung nötige Maß hinaus, und keine biometrischen Informationen.

Wir halten uns an die DSGVO, das Bundesdatenschutzgesetz und spezifische Vorschriften für Bildungseinrichtungen. Automatisierte Entscheidungen treffen wir nur in begrenztem Umfang – etwa bei der automatischen Bewertung von Multiple-Choice-Tests oder bei Kursempfehlungen basierend auf Algorithmen. Sie haben das Recht, gegen solche automatisierten Entscheidungen Widerspruch einzulegen und eine manuelle Überprüfung zu verlangen, besonders wenn diese Entscheidungen rechtliche Wirkung für Sie haben oder Sie erheblich beeinträchtigen.

Externe Technologieanbieter

Wir arbeiten mit verschiedenen spezialisierten Dienstleistern zusammen, die uns bei technischen Aspekten unterstützen. Video-Hosting-Partner stellen die Infrastruktur für Streaming-Inhalte bereit und erfassen dabei technische Daten wie Abspielgeschwindigkeit, Pufferung und Videoqualität. Analyse-Dienste helfen uns, Nutzerverhalten zu verstehen und sammeln anonymisierte Statistiken über Seitenaufrufe, Klickpfade und Verweildauer. Zahlungsdienstleister verarbeiten Transaktionsdaten, wobei sensible Informationen wie Kreditkartennummern direkt beim Zahlungsanbieter bleiben und nie unsere Server erreichen.

Cloud-Infrastruktur-Anbieter hosten unsere Server und Datenbanken, haben aber vertraglich keinen Zugriff auf die dort gespeicherten Inhalte. Content-Delivery-Networks beschleunigen die Auslieferung von Kursmaterialien, indem sie Kopien an geografisch verteilten Standorten vorhalten. Email-Service-Provider versenden Benachrichtigungen und Kursmaterialien in unserem Auftrag. Jeder dieser Partner ist vertraglich an dieselben Datenschutzstandards gebunden wie wir selbst.

Die von Partnern erfassten Daten variieren je nach Kategorie – Video-Hosts benötigen IP-Adressen für die Auslieferung, Analyse-Tools sammeln Browser-Informationen und Interaktionsdaten, Zahlungsdienstleister verarbeiten Namen, Adressen und Finanzinformationen. Alle Partner verarbeiten Daten in unserem Auftrag gemäß Auftragsverarbeitungsverträgen nach Artikel 28 DSGVO. Diese Verträge beinhalten strenge Weisungsbindung, Vertraulichkeitsverpflichtungen, technische und organisatorische Maßnahmen sowie Löschungspflichten nach Vertragsende.

Sie können die Nutzung mancher dieser Dienste einschränken – etwa indem Sie externe Video-Einbettungen blockieren oder Analyse-Tracking deaktivieren. Zahlungsdienstleister und grundlegende Infrastruktur lassen sich nicht umgehen, ohne dass die Plattform funktionsunfähig wird. In unseren Einstellungen können Sie detailliert sehen, welche externen Dienste aktiv sind, und viele davon individuell deaktivieren. Bedenken Sie aber, dass einige Funktionen dann nicht mehr verfügbar sind.

Wir prüfen regelmäßig die Datenschutzpraktiken unserer Partner und tauschen Dienstleister aus, wenn diese unseren Standards nicht mehr genügen. Die Auswahl erfolgt nach strengen Kriterien, wobei Datenschutz-Zertifizierungen, Serverstandorte innerhalb der EU und transparente Verarbeitungspraktiken wichtige Faktoren sind. Alle Partner müssen uns nachweisen, dass sie angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten getroffen haben.

Alternative Tracking-Methoden

Neben den bereits erwähnten Technologien setzen wir weitere Methoden ein, um Website-Funktionalität zu gewährleisten. Web Beacons sind winzige transparente Bildpixel, die in Webseiten oder E-Mails eingebettet werden und Informationen über das Abrufen dieser Inhalte liefern. Wenn Sie eine E-Mail mit einem solchen Pixel öffnen, erfahren wir, dass die Nachricht zugestellt wurde – das hilft uns, die Effektivität unserer Kommunikation zu messen. Diese Pixel sammeln typischerweise IP-Adresse, Browsertyp und Zeitpunkt des Abrufs.

Local Storage und Session Storage sind modernere Alternativen zu traditionellen Cookies, die größere Datenmengen im Browser speichern können. Local Storage bleibt unbegrenzt erhalten, bis Sie es manuell löschen, während Session Storage automatisch gelöscht wird, wenn Sie den Browser schließen. Wir nutzen Local Storage für Präferenzen und Einstellungen, die dauerhaft verfügbar sein sollen, und Session Storage für temporäre Daten wie Ihren aktuellen Kursfortschritt innerhalb einer Sitzung.

Geräteerkennung erfolgt durch Analyse einer Kombination von Merkmalen wie Bildschirmauflösung, installierte Schriftarten, Browser-Plugins und Spracheinstellungen. Dieser sogenannte Fingerprint ist oft ausreichend einzigartig, um Geräte wiederzuerkennen, selbst wenn Cookies gelöscht wurden. Wir setzen diese Methode nur ein, um betrügerische Aktivitäten zu erkennen – etwa wenn jemand versucht, Prüfungen durch ständigen Account-Wechsel zu manipulieren. Für normales Tracking nutzen wir diese Technik bewusst nicht.

Server-Logs sind automatische Aufzeichnungen, die bei jedem Server-Zugriff entstehen und technische Informationen wie IP-Adresse, aufgerufene Seite, Zeitpunkt, Browsertyp und Referrer-URL enthalten. Diese Logs sind für Fehlerdiagnose und Sicherheitsüberwachung unerlässlich – wenn die Plattform abstürzt oder gehackt wird, sind diese Protokolle unsere einzige Möglichkeit, das Problem zu analysieren. Wir anonymisieren IP-Adressen nach 7 Tagen und löschen vollständige Logs nach 90 Tagen.

Für die meisten dieser Technologien können Sie die Kontrolle über Ihren Browser ausüben – dort gibt es Einstellungen zum Löschen von Local Storage, zum Blockieren von Bildern in E-Mails und zum regelmäßigen Löschen von Browser-Daten. Manche Browser bieten auch einen Fingerprinting-Schutz, der Gerätemerkmale randomisiert, um Wiedererkennung zu erschweren. Diese Maßnahmen können allerdings dazu führen, dass Sie wiederholt als neuer Nutzer behandelt werden und Einstellungen verlieren.

Geltungsbereich und Aktualisierungen

Diese Richtlinie gilt für alle Nutzer unserer Bildungsplattform, unabhängig davon, ob Sie kostenpflichtige Kurse gebucht haben oder nur kostenlose Inhalte nutzen. Sie deckt alle Arten der Datenerfassung ab, die im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung der Website stattfinden. Externe Links zu anderen Bildungsressourcen oder Partnern unterliegen deren eigenen Datenschutzrichtlinien – wir haben keine Kontrolle über deren Praktiken und können keine Verantwortung dafür übernehmen.

Technologische Entwicklung und rechtliche Anforderungen ändern sich kontinuierlich, weshalb wir diese Richtlinie regelmäßig überarbeiten müssen. Bei wesentlichen Änderungen informieren wir Sie durch deutliche Hinweise auf der Website oder per E-Mail, wenn wir Ihre Kontaktdaten haben. Kleinere Anpassungen werden direkt vorgenommen, wobei das Aktualisierungsdatum am Ende des Dokuments jeweils angepasst wird. Wir empfehlen, diese Richtlinie gelegentlich erneut zu lesen, um über aktuelle Praktiken informiert zu bleiben.